Gasparin & Meier Architekten

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SPI

Die Konzeption des Rathausplatzes fusst zum einen darauf, stadtklimatisch positive Effekte zu erzielen, also Bodenaufbau und Platzoberfläche auch für Starkregenereignisse versickerungsfähig und retendierend zu gestalten und durch Baumpflanzungen Überhitzungen vorzubeugen. 

Zum anderen war unser Ziel, einen Aufenthalts- und Begegnungsraum zu schaffen, der möglichst viele Bevölkerungsteile und Altersstufen anspricht und so auch die Kommunikation fördert. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Nachtbeleuchtung gelegt, um sie angemessen, dezent und blendfrei auszuführen.


Luftige Bäume und ein durchgehend niveaugleicher Granitbelag vermitteln städtisches Flair. In Distanz zu den Fassaden spendet ein Baumhain Schatten. Die Lichtung in seiner Mitte ist Spielplatz. 

Im Vorbereich zum Bestand im Norden setzt eine Mischung bunter Strauchrosen farbige und duftende Akzente. 

Zwischen "Wäldchen" und Neubau im Osten wird der kommerzielle Bereich um einen runden Brunnen und eine geschwungene Bank ergänzt.

Sitzbänke, Einzelsitze, drehbare Hocker und Sitzgruppen laden Tag und Nacht zum Verweilen ein. 

Teppichartig gestaltete Flächen schaffen mit darauf gruppierten Fauteuils, Tischchen und Stehlampe eine wohnliche Atmosphäre. Nachts wird dieser Eindruck durch den warmen Lichtkreis, den die Stehleuchte erzeugt, noch gesteigert. Zwei dieser „Wohnzimmer“ finden sich am Rathausplatz, eine ist dem Rathaus zugeordnet.

Lederhülsenbäume rahmen die Lichtung. Südlich davon sind Roteichen gesetzt, deren Farbspiel mit 2 Lederhülsenbäume kontrastiert wird. Je ein Tulpenbaum akzentuiert das Rathaus, die Wasserfläche und den östlichen Abschluss der Ebnergasse.

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